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NEWS ONLINE 2001

Inhalt:


 

Editorial

Peter Allmayer-Beck

Peter Allmayer-BeckDas letzte Jahr hat für die Coronelli-Gesellschaft einige bedeutende Änderungen mit sich gebracht. Rudolf Schmidt, der die Geschicke unserer Gesellschaft über 22 Jahre hinweg als Präsident verdienstvoll bestimmt hat, kandidierte nicht wieder für diese Position und legte die Führung der Gesellschaft in jüngere Hände. Die Generalversammlung wählte daraufhin einen neuen Vorstand, und ich freue mich, diesem nun als Präsident vorzustehen. Weiters beschloß die Generalversammlung eine Namensänderung. Der schon seit langem für die Arbeit der Gesellschaft nicht mehr relevante, und manchmal sogar zu Verwirrung führende Zusatz "Instrumentenkunde" wurde gestrichen. Besonders wichtig waren aber die, nach einer einjährigen Vorbereitungsdiskussion, erfolgte Änderung der Statuten (über die im Beitrag von Jan Mokre näher eingegangen wird) sowie die Verlegung des Büros der Gesellschaft an die Adresse des Globenmuseums der Österreichischen Nationalbibliothek.

Ich freue mich aufrichtig, daß uns mein Vorgänger, Rudolf Schmidt, mit seiner Erfahrung und seinem Engagement als Ehrenpräsident und Mitglied des erweiterten Vorstandes eng verbunden bleibt. Ihm, allen Vorstandsmitgliedern und natürlich auch unseren Rechnungsprüfern, der Vergangenheit wie auch der Gegenwart, sowie allen aktiven Mitgliedern der Internationalen Coronelli-Gesellschaft gilt mein herzlicher Dank für die geleistete Arbeit für die Internationale Coronelli-Gesellschaft für Globenkunde, und ich hoffe, daß wir weiterhin gemeinsam in Sinne der Globenkunde wirken werden.

Der neue Vorstand präsentiert sich, gemäß den neuen Statuten, in gestraffter Form. Neu eingeführt wurde die Position des Generalsekretärs, der als zentrale Ansprechperson fungiert, die Organisation der Gesellschaft und die Arbeit des Vorstandes koordiniert und mich im Tagesgeschäft vertritt. Eine detaillierte Vorstellung der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes finden Sie im Beitrag von Johannes Dörflinger.

Auch die ehemalige "Information" präsentiert sich unter dem neuen Titel "NEWS" in einer neuen Form. Wir hoffen, mit einer konsequenten, zweisprachigen Erscheinungsform (Deutsch/Englisch) unserer Publikationen, mehr Globenfreunde auf unsere weltweit einmalige Organisation aufmerksam machen zu können und langfristig in die Coronelli-Gesellschaft zu integrieren. Darüber hinaus soll das neue Design unserer beiden Publikationen, "NEWS" und "Globusfreund" den Kontakt zwischen Vorstand und Mitgliedern erleichtern. Die "NEWS" - von Jan Mokre und mir gemeinsam herausgegeben - erscheint von nun an jährlich in der ersten Jahreshälfte und wird vor allem Gesellschaftsnachrichten und Informationen über Aktivitäten auf dem Gebiet der Globenkunde allgemeinerer Natur, sowie die Zusammenstellung der Auktionsergebnisse beinhalten, während der "Globusfreund" als wissenschaftliches Journal - von Johannes Dörflinger herausgegeben - alle zwei Jahre in der zweiten Jahreshälfte veröffentlicht, die Ergebnisse der Globenforschung sowie Buch- und Ausstellungsrezensionen enthalten wird.

Unser neues Erscheinungsbild erfordert natürlich größere finanzielle Aufwendungen als bisher. Neben einer forcierten Mitgliederwerbung, die die Finanzierung unserer Arbeit langfristig sichern soll, hat die Generalversammlung daher im Rahmen der Statutenänderung beschlossen, daß von nun an auch die zu korrespondierenden Mitgliedern ernannten, verdienstvollen Globenfreunde um die Zahlung des Mitgliedsbeitrages (der sich im übrigen seit 1998 nicht erhöht hat) gebeten werden. Und da uns seit längerem steigende Banktransferkosten stark belasten, haben wir die Möglichkeit eingerichtet, den Mitgliedsbeitrag und Kosten für eventuelle Nachbestellungen von "Globusfreund"-Ausgaben per Kreditkarte zu überwiesen. Diese Möglichkeit möge jedoch, aufgrund der auch dabei anfallenden (jedoch wesentlich geringeren) Gebühren, bitte vorerst nur von den Mitgliedern genutzt werden, die nicht direkt und ohne die Gesellschaft mit Gebühren zu belasten, auf unser Konto in Österreich oder das in Deutschland einzahlen können.

Ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen, ausdrücklich alle unsere Mitglieder zur Mitarbeit an unseren Publikationen einzuladen. Wir haben einige feste Kolumnen geplant, z. B. über Globensammler und Globensammlungen, über globenrelevante Informationen im Internet und über Globenrestaurierung. Darüber hinaus freuen wir uns aber über alle Nachrichten und Beiträge, die für unsere Leser von Interesse sein könnten und wünschen uns besonders, daß durch eine breite Mitarbeit eine "Wien-Lastigkeit" der Artikel, oder auch nur ein zu starker Blickwinkel aus Wien, vermieden werden kann.

Unsere nächste Publikation, ein "Globusfreund", wird im Herbst 2001 erscheinen und die im letzten Jahr auf dem Globen-Symposium des Stewart-Museums in Montreal gehaltenen Vorträge enthalten (ein kurzer Beitrag zum Symposium findet sich auch in diesem Heft).

Gestatten Sie mir zum Abschluß einen Ausblick auf das nächste Jahr, in dem die Coronelli-Gesellschaft 50 Jahre alt werden wird. Auf Anregung Robert Haardts wurde am 11. Juni 1952 der Coronelli-Weltbund der Globusfreunde (Societas Coronelliana Amicorum Globorum) in Wien gegründet. Aus diesem Anlaß werden wir in Wien eine Festveranstaltung organisieren, zu der die Mitglieder in den im Frühjahr 2002 erscheinenden "NEWS" eingeladen werden. Und im Herbst 2002 wird unser traditionsreiches internationales wissenschaftliches Symposium stattfinden, zu dem eine gesonderte Aussendung (mit dem Call for Papers) erfolgen wird und über das wir Sie ebenfalls in den nächsten "NEWS" ausführlich informieren werden.


 

Bericht über die Generalversammlung 2000

Auf der Generalversammlung der Gesellschaft im Jahre 2000 wurden wichtige Weichen für die Arbeit in der Zukunft gestellt. Die wichtigsten Ergebnisse sollen hier kurz zusammengefaßt werden: Die Gesellschaft vereinigt zur Zeit etwa 300 physische und juristische Personen als Mitglieder. Die finanzielle Situation ist zufriedenstellend, verstärkte Bemühungen um neue Mitglieder sind aber vonnöten, um die finanzielle Grundlage für die Publikation der "NEWS" und des "Globusfreundes" zu sichern, aber auch, um die enorm gestiegenen Postgebühren zu kompensieren. Unsere Publikationen werden von nun an konsequent zweisprachig (Deutsch/Englisch) erscheinen. Damit hoffen wir, den internationalen Charakter der Gesellschaft deutlicher zu machen und auch Globenfreunde aus Übersee stärker für die Gesellschaft zu interessieren.

Die Rechnungsprüfer berichteten über die finanzielle Situation der Gesellschaft und über die von ihnen vorgenommene Prüfung der Geschäftsgebarung. Auf ihren Antrag hin wurde der alte Vorstand einstimmig entlastet.

Walter Vlk, Walter Wiesinger und Karl Kohlbauer bei der Rechnungsprüfung für das Jahr 1999Auf Empfehlung des Vorstandes beschloß die Generalversammlung eine Änderung der Statuten. Dem ging voraus, daß die Generalversammlung des Jahres 1999 eine Kommission, bestehend aus Peter Allmayer-Beck, Johannes Dörflinger und Jan Mokre beauftragt hatte, Vorschläge für eine Aktualisierung der Statuten und - im Vorbereitung einer Übergabe der Präsidentschaft von Rudolf Schmidt und die in diesem Zusammenhang zu erwartenden Veränderungen in der Aufgabenverteilung - eine Umstrukturierung des Vorstandes zu erarbeiten. Diese Kommission, die durch die Mitwirkung von Ingrid Kretschmer unterstützt wurde, legte im Herbst 2000 dem Vorstand einen Entwurf neuer Statuten vor. Dieser wurde diskutiert, verbessert, und den Mitgliedern vor der Generalversammlung zur Begutachtung übermittelt.

Die wichtigsten, von der Generalversammlung beschlossenen Änderungen bestehen einerseits in einer Umstrukturierung des Vorstandes mit dem Ziel, die Arbeit straffer zu gestalten. Der Vorstand wurde deutlicher als bisher in einen geschäftsführenden und einen erweiterten getrennt. Die Funktionen der Stellvertreter des Sekretärs und des Kassiers wurden abgeschafft, für die Organisation des Tagesgeschäftes und die Koordinierung der Vorstandsarbeit die Funktion eines Generalsekretärs geschaffen. Eine Geschäftsordnung bestimmt nun detailliert die Aufgabenbereiche der Vorstandsmitglieder.

Die Coronelli-Gesellschaft feiert nächstes Jahr ihr 50jähriges Gründungsjubiläum. In diesen halben Jahrhundert hat sich auf dem Gebiet der Globenherstellung viel verändert. Der damals noch in seiner traditionellen Form produzierte Globus ist im heutigen Kunststoffzeitalter schon Geschichte und wird zu teilweise beeindruckend hohen Preisen gehandelt - Grund genug auch dem Globus des zwanzigsten Jahrhunderts die ihm gebührende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Aus diesem Grund dokumentieren die neuen Statuten auch eine Öffnung der Gesellschaft gegenüber den Freunden des neueren, moderneren Globus. Obwohl natürlich der alte Globus als besonders wichtiges Element der Globenkunde weiterhin besondere Aufmerksamkeit erfahren wird, möchten wir jedoch dezidiert auch Anlaufpunkt und Informationszentrum für die Freunde des neueren Globus sein.

Die neuen Statuten bestimmen auch eine Änderung des Namens unserer Gesellschaft. Obwohl auch weiterhin die zur Globenherstellung relevanten Instrumente im Rahmen unserer Arbeit behandelt werden, wurde auf eine dezidierte Erwähnung der "Instrumentenkunde" verzichtet, da dieser Namensbestandteil in der Vergangenheit manchmal zu Verwechslungen geführt hatte und dem Tätigkeits- und Interessensprofil der Gesellschaft nicht entsprach. Die Gesellschaft trägt von nun an auch offiziell einen zweisprachigen Namen, der in seiner deutschsprachigen Fassung den bemerkenswert hohen Anteil an deutschsprachigen Mitgliedern widerspiegelt und in seiner englischsprachigen Fassung die Internationalität der Gesellschaft betonen soll.

Wir sind übereingekommen, die korrespondierenden Mitglieder in Zukunft auch um die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages zu bitten. Die finanzielle Situation der Gesellschaft, steigende Bank- und enorm gestiegene Postversandkosten gaben den Ausschlag für diese Entscheidung. Wir hoffen aufgrund der geringen, und seit 1998 unverändert gebliebenen, Höhe des Mitgliedsbeitrages mit dieser Entscheidung niemandem ein relevantes finanzielles Opfer abzuverlangen. (Sollte dies in Einzelfällen dennoch der Fall sein, kann der Vorstand Mitglieder auf Antrag von der Zahlung des Mitgliedsbeitrages befreien.)

Die neuen Statuten sind auf der Homepage der Coronelli-Gesellschaft in Deutsch und in Englisch nachzulesen. (http://coronelli.org/statuten.html) Sie werden jedoch auch jedem Mitglied auf Wunsch gern kostenfrei per Post zugesandt.

Per Akklamation wurde unserer langjähriger, verdienter Präsident, Rudolf Schmidt, zum Ehrenpräsidenten und somit statutengemäß zum Mitglied des Erweiterten Vorstandes gewählt. Dem Erweiterten Vorstand gehören insgesamt zehn Mitglieder an, deren Aufgabe darin besteht, die Ziele und Interessen der Gesellschaft auf internationaler Ebene zu vertreten und an der Umsetzung der Beschlüsse mitzuwirken.

Schließlich beschloß die Generalversammlung aufgrund der Wahl des neuen Vorstandes und des neuen Präsidenten, das Büro der Gesellschaft von der Dominikanerbastei an den Sitz des Globenmuseums der Österreichischen Nationalbibliothek zu verlegen. Die gültige Postadresse lautet daher:

Internationale Coronelli-Gesellschaft für Globenkunde
c/o Jan Mokre
Österreichische Nationalbibliothek,Globenmuseum
Josefsplatz 1
A-1015 Wien


Tel: +43-1-53410-298
Fax: +43-1-5341 0319

E-mail: vincenzo@coronelli.org


 

http://www.coronelli.org

Die Kommunikation über das Internet wird immer bedeutsamer. Auch die Coronelli-Gesellschaft hat sich diesem Trend angeschlossen, wie schon in "Der Globusfreund" Nr. 47/48 (1999) zu lesen war. Bisher befand sich unsere Homepage durch Vermittlung des Globenmuseums auf einem Server der Österreichischen Nationalbibliothek. Unser Webmaster, Peter van der Krogt, hat nun eine eigene Domain für die Homepage der Coronelli-Gesellschaft angemeldet, deren Kosten vom Antiquariaat Forum und HES & De Graaf Publishers in 't Goy-Houten, Niederlande, gesponsert werden. Wir danken Herrn Direktor Sebastiaan Hesselink herzlich für dieses Entgegenkommen.

Auf diese Weise wird Peter van der Krogts Arbeit an und auch der Zugriff der Benutzer auf die Homepage erleichtert. Für eine noch nicht bestimmte, längere Periode wird von der bisherigen Adresse: http://ezines.onb.ac.at:8080/coronelli/ auf die neue Adresse: http://www.coronelli.org umgeleitet werden.

Es gibt auch einige Neuerungen auf unserer Homepage: So können jetzt die Statuten der Gesellschaft in Deutsch und Englisch nachgelesen oder herunter geladen werden und ein integriertes Anmeldeformular ermöglicht es Interessenten, sich ohne Schriftverkehr als Mitglieder anzumelden. Mit einem weiteren Formular kann man alte, noch erhältliche Ausgaben von "Der Globusfreund" bestellen.

Peter van der Krogt gilt für diese Arbeit unser herzlicher Dank!

Jan Mokre


 

Einzahlungen auf Konten der Coronelli-Gesellschaft

Ab sofort ist es möglich, den Mitgliedsbeitrag, Spenden, aber auch die Kosten für nachbestellte und alte Ausgaben des "Globusfreund" sowie bei Bedarf auch Zahlungen im Zusammenhang mit den Symposien der Coronelli-Gesellschaft per Kreditkarte (VISA und MasterCard) zu bezahlen. Diese Möglichkeit wurde eingerichtet, da in den letzten Jahren die Banktransferkosten - aber auch die Scheckeinlösungsgebühren - enorm gestiegen sind und einige Mitglieder bei Überweisung ihrer Zahlungen vergessen, diese Gebühren zu bezahlen, so daß der Gesellschaft teilweise nur 50% des überwiesenen Betrages von der Bank gutgeschrieben wurde. Wir können uns derartige Verluste bei gleichzeitig steigenden Kosten (insbesondere für den Postversand) und gleichbleibender Höhe des Mitgliedsbeitrags nicht weiter leisten.

Wir bitten daher unsere Mitglieder, die nicht von Österreich oder Deutschland aus die Möglichkeit haben, direkt und ohne Transferkosten auf unsere Konten in Wien (PSK, Nr. 1561.380) oder in Köln (Postscheckamt Köln, Nr. 141392-508) einzuzahlen, ihre Zahlungen per Kreditkarte zu tätigen. Wem das nicht möglich ist, möge bitte darauf achten, daß bei Banküberweisung auf die genannten Konten alle anfallenden Gebühren im voraus durch den Zahlenden zu tragen sind, da statutengemäß die Gültigkeit einer Zahlung nur anerkannt werden kann, wenn der gesamte in Rechnung gestellte Betrag unserem Konto gutgeschrieben, bzw. dem Kassier der Gesellschaft direkt übergeben wurde (§ 8/3). Bei der Übermittlung von Schecks besteht das gleiche Problem. Wer also zur Zahlung einen Scheck übermitteln möchte, möge sich im Vorhinein über die bei der Einlösung anfallenden Kosten informieren (das sind unserer Erfahrung nach mindestens 180 ATS) und diese dem einzuzahlenden Betrag hinzurechnen.

Zahlungen mit den Kreditkarten VISA und MasterCard erfolgen folgendermaßen:

  1. können die zur Einreichung notwendigen Daten per FAX (+43-1-5341 0319) an das Büro übermittelt werden. Diese werden dann von uns an die Bank weitergegeben. Eine Übermittlung per e-mail wird aus Sicherheitsgründen vorerst nicht empfohlen. Bei dieser Variante benötigen wir auf dem FAX folgende Angaben:
    • den Grund der Einzahlung
    • den Namen des Einzahlers
    • das Kreditkartenunternehmen
    • die Kreditkartennummer
    • das Ablaufdatum der Kreditkarte
    • den Betrag, der unserem Konto gutgeschrieben werden soll und
    • eine Unterschrift des Karteninhabers
  2. verfügt das Büro über Imprinter, mit denen bei Vorlage der Kreditkarte die geprägten Daten direkt auf einen Verkaufsbeleg übertragen werden können, der dann von uns bei der Bank eingereicht wird.

Jan Mokre


 

Vorstand

Geschäftsführender Vorstand

PRÄSIDENT: Peter E. Allmayer-Beck
1941 in Wien geboren. Verlagsleiter der Wiener Tageszeitung "Der Standard", Globensammler (Sammlung von mehr als 60 Globen, vom frühen 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts). Wien, Österreich.
Herausgeber von Modelle der Welt. Erd- und Himmelsgloben. Kulturerbe aus österreichischen Sammlungen (1997).

ERSTER VIZEPRÄSIDENT: Johannes Dörflinger
1941 in Baden (Niederösterreich) geboren. Professor für Geschichte der Neuzeit am Institut für Geschichte der Universität Wien. Wien, Österreich.
Publikationen zur Geschichte der Kartographie und zur Geschichte der Globen, u.a.: Die österreichische Kartographie im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts, 2 Bde. (1984-88); mit Helga Hühnel und Ludvík Mucha: Atlantes Austriaci: Österreichische Atlanten 1561-1918, 2 Bde. (1995); mit Ingrid Kretschmer and Franz Wawrik hrsg.: Lexikon zur Geschichte der Kartographie, 2 Bde. (1986).

ZWEITER VIZEPRÄSIDENT: Peter van der Krogt
1956 in Delft (Südholland) geboren. Lehrer und Kartographiehistoriker an der Faculteit Ruimtelijke Wetenschappen der Rijksuniversiteit Utrecht. Delft, Niederlande.
Publikationen zur Geschichte der Kartographie und zur Geschichte der Globen, u.a.: Old globes in the Netherlands: A catalogue of terrestrial and celestial globes made prior to 1850 and preserved in Dutch collections (1984); Globi Neerlandici: The production of globes in the Low Countries (1993); mit Elly Dekker: Globes from the Western world (1993); mit Erlend de Groot: The Atlas Blaeu-van der Hem of the Austrian National Library, bisher 2 Bde. (1996, 1999); Koeman's Atlantes Neerlandici, new edition, bisher 2 Bde. (1997, 2000).

GENERALSEKRETÄR: Jan Mokre
1961 in Berlin geboren. Kartenbibliothekar an der Kartensammlung und Leiter des Globenmuseums der Österreichischen Nationalbibliothek. Wien, Österreich. Publikationen zur Geschichte der Kartographie und zur Geschichte der Globen, u.a: "Globen unter freiem Himmel - Beispiele aus Wien", in Der Globusfreund, 47/48 (1999), S. 125-141; "Immensum in parvo - der Globus als Symbol", in Modelle der Welt. Erd- und Himmelsgloben, hrsg. von Peter E. Allmayer-Beck (1997), S. 71-87; "The Environs Map: Vienna and ist Surroundings c. 1600-c. 1850", in IMAGO MUNDI, 49 (1997), S. 90-103.

SEKRETÄR: Walter Wiesinger
1943 in Wien geboren. Globensammler (Sammlung von ca. 75 Globen, von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts). Wien, Österreich.

KASSIER: Heide Wohlschläger
In Baden (Niederösterreich) geboren. Globensammlerin (Sammlung von mehr als 180 Globen, vom späten 17. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts). Wien, Österreich.
Publikationen zur Geschichte der Globen, u.a.: Kataloge von Globensammlungen und Globenausstellungen; "Globen der neueren Zeit", in Modelle der Welt. Erd- und Himmelsgloben, hrsg. von Peter E. Allmayer-Beck (1997), S. 199-223; unter Mitarbeit von Rudolf Schmidt: "Globenhersteller aus aller Welt" und "Globen in Österreich", in ebenda, S. 236-319 und 320-379.


Erweiterter Vorstand

Tony Campbell: Leiter der Kartensammlung (Map Library) der British Library. London, Großbritannien.

Elly Dekker: Wissenschaftshistorikerin (Astronomie und wissenschaftliche Instrumente). Linschoten (Utrecht), Niederlande.

Wolfram Dolz: Kurator am Staatlichen Mathematisch-Physikalischen Salon Dresden, Zwinger. Dresden, Deutschland.

Ingrid Kretschmer: Professorin für Kartographie am Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien. Wien, Österreich.

Werner Kummer: Chemiker, Globensammler. Ingelheim (Rheinland-Pfalz), Deutschland.

René Lehmann: Antiquar, Globensammler. Berlin, Deutschland.

Ludvík Mucha: Professor emeritus für Kartographie an der Karls-Universität Prag. Prag/Praha, Tschechische Republik.

Rudolf Schmidt: Präsident der Internationalen Coronelli-Gesellschaft von 1978 bis 2000, jetzt Ehrenpräsident. Wien, Österreich.

Sylvia Sumira: Globenrestauratorin. London, Großbritannien.

Lothar Zögner: Ehemaliger Leiter der Kartenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. Berlin, Deutschland.


Rechnungsprüfer

Karl Kohlbauer: ehemaliges Mitglied des Vorstandes, Direktor i.R. der kartographischen Firma Freytag-Berndt u. Artaria. Wien, Österreich.

Walter Vlk: ehemaliges Mitglied des Vorstandes, Buchhalter i. R. Wien, Österreich.

Johannes Dörflinger


 

Globenjagd im Internet

Andreas Riedl

Das Web ist nicht nur für Computerfreaks sondern auch für Globenliebhaber und Sammler interessant. Insbesondere die Jagd nach Schnäppchen kann in Online-Auktionshäusern von Erfolg gekrönt sein. Begonnen haben die Versteigerungen im Internet in Kalifornien's Silicon Valley im Jahre 1995 mit der Gründung des Online-Auktionshauses eBay. Inzwischen sind zahlreiche andere gefolgt.

Dem Online-Auktionsangebot sind kaum Grenzen gesetzt. Neue Globen können ebenso ersteigert werden wie gebrauchte bzw. seltene Sammlerstücke. Wer mitbieten oder verkaufen will, ist nach einer kurzen Anmeldung auf der Homepage des Online-Auktionshauses mit dabei. Für das Herumstöbern ist keine Anmeldung/Registrierung erforderlich. Einfach den Suchbegriff "Globus" oder "globe" im entsprechend gekennzeichneten Suchfeld auf der Seite eingeben und schon erhält man eine Liste mit den zum Verkauf angebotenen Objekten. Alternativ kann man auch nach Kategorien vorgehen und nur innerhalb dieser suchen z.B. Kunst & Antiquitäten > Antiquariat > Geografie usw. Standardmäßig gibt es zu jedem Globus eine mehr oder weniger ausführliche Beschreibung, zumeist mit - teils vergrößerbaren - Abbildungen. Wer mehr Information haben möchte kann via e-mail mit dem Verkäufer in Kontakt treten. Ein frei zugängliches Verkäuferprofil gibt Aufschluss über die Vertrauenswürdigkeit des Verkäufers eines Globus. Dieses Profil basiert auf Bewertungen ehemaliger Transaktionen des Verkäufers und wird vom jeweiligen Käufer vorgenommen und spiegelt dessen Zufriedenheit über den Kauf nach Erhalt der Ware wieder. Um jedoch unliebsamen Überraschungen vorzubeugen sollte man sich zuvor genau über anfallende Lieferkosten bzw. Zollgebühren erkundigen.

Bei einem der unten angeführten Auktionshäuser habe ich (Anfangs April) in Österreich 2, in Deutschland 41 und in den USA 39 zur Versteigerung freigegebene Globen erhalten. Darunter befanden sich folgende Objekte (Original Versteigerungstext, Preise auf Euro vereinheitlicht):

Für den Auftakt zur Globenjagt einige Online-Auktionshäusern im Überblick (die Suche nach weiteren Filialen gestaltet sich relativ einfach, da man meist nur die Länderkennung der Internetadresse zu variieren braucht): www.ebay.com, www.ebay.de, www.ebay.at, www.ebay.it, ...,
www.ricardo.de, www.qxl.com, www.qxl.fr, www.qxl.nl, ...,
www.amazon.com, www.amazon.de, ... in der Rubrik Action/Auktionen
www.auktionen.de,


 

Bekenntnisse einer Globensammlerin

von Carolyn Burrell

Carolyn BurrellIch glaube, ich mochte Globen immer schon. Die in der Volksschule, die wunderschönen alten im Museum und den ersten, den ich im Altwarenladen um 1,95 Dollar gekauft hatte: ich betrachte sie einfach alle gerne. Vielleicht sind es ihre Farben, oder ihre Gestelle, vielleicht die alten Landesgrenzen, undeutlich unter vergilbender Lackoberfläche - auf jeden Fall sind sie anziehend. Man beobachte nur, wie Menschen mit einem Globus umgehen. Sie sehen ihn zunächst an, berühren dann vielleicht ein Land und dann, fast ausnahmslos, drehen sie ihn. Globen sind anscheinend unwiderstehlich.

Ich kaufte meinen ersten Globus in einem Trödelladen in den siebziger Jahren. Es handelte sich um einen Globus von George F. Cram um 1930, befestigt auf einem etwa 30 cm2 großen Sockel, mit einer tiefen Kerbe in Japan. Ach, dachte ich, diese Seite drehe ich einfach zur Wand... Nach diesem bedeutsamen Beginn suchte ich weiter nach alten Globen. Meine Sammeltätigkeit in den achziger- und neunziger Jahren beschränkte sich eher auf Altwarenläden der Umgebung. Ich sammelte hauptsächlich Globen von George F. Cram und Replogle aus den dreißiger- bis sechziger Jahren, aber es waren auch einige Denoyer-Geppert Globen darunter. Die meisten kosteten nicht viel und sie nahmen bald den gesamten für mich verfügbaren Raum ein.

Dann kam das Internet. Vor dieser Epoche hatte ich wenig Zugang zu alten Globen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg oder früher. Mit dem Aufkommen des World Wide Web und dem Online-Auktionshaus eBay begann ich, Globen auf elektronischem Weg zu kaufen. Ich fand bald heraus, daß vor 1900 hergestellte Globen sehr teuer waren, wesentlich teurer als ich vermutet hätte. Deshalb beschloß ich, meine Sammeltätigkeit auf Stücke zu beschränken, die zwischen 1900 und 1960 entstanden. Dieser Zeitraum erwies sich als für mich geeignet. Die Globen aus der Zeit vor 1900 konnte ich mir nicht leisten, und der Stil jener nach 1960 sagte mir nicht zu. Also spezialisierte ich mich auf Globen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Dann wurde mir klar, daß ich nichts über die Menschen wußte, die diese Globen gemacht hatten, oder wie Globen hergestellt wurden. Da ich Bibliothekarin in einer Informationsabteilung bin, konsultierte ich Kataloge und Zeitschriften-Indices, um mehr über meine Globen zu erfahren. Ich war ziemlich bestürzt über das, was ich fand, oder besser, nicht fand. Was Bücher betraf, gab es praktisch nichts über Globen des 20. Jahrhunderts. Die einzige gute, wissenschaftliche Quelle war vergriffen und auf Deutsch. Da war ich froh Deutsch zu können, denn dieses Buch, Der Globus im Wandel der Zeiten von Muris und Saarmann, war der richtige Einstieg. Danach durchkämmte ich Bibliotheken, bestellte Zeitschriftenartikel über Fernleihe, kopierte Patente, durchsuchte das Internet, kaufte Kataloge über Globen und Handbücher für den Umgang mit eBay, d.h. ich suchte Information über Globen des 20. Jahrhunderts praktisch überall. Das begann sich bezahlt zu machen. Ich hatte bald genug Material beisammen, um einen Überblick über die Globenindustrie des 20. Jahrhunderts zu gewinnen.

Ich kam nie auf die Idee, irgend etwas davon zu veröffentlichen, besonders nicht im Web. Ausgenommen einige Sammler, mit welchen ich im Zusammenhang mit Käufen über eBay korrespondierte, schien es nicht viel Interesse für Globen des 20. Jahrhunderts zu geben. Die Spezialliteratur verwies entschieden darau, daß alles, was wichtig war, vor 1850, oder allerspätestens vor 1900 hergestellt worden sein mußte. Ich nahm einfach an, niemand hätte für die Zeit danach Interesse. Nachdem ich aber den Globenhandel über eBay einige Zeit beobachtet hatte, fiel mir auf, daß es nicht nur Interesse für Globen des 20. Jahrhunderts gab, sondern daß auch die Preise diesem Interesse entsprechend im Anstieg begriffen waren. Ich beobachtete, wie Käufer große Summen für Stücke boten, die unzulänglich beschrieben und - unabsichtlich, wie ich glaube - falsch erläutert wurden. Es mag eine Berufskrankheit sein, aber als Bibliothekarin fand ich das unhaltbar. Es ist mein Beruf, genaue Informationen zu finden und weiterzugeben und Menschen beizubringen, wie sie selbst forschen und Informationen auffinden können. Deshalb kam ich zu dem Schluß, daß ich mit den von mir gesammelten Informationen etwas tun müsse. Ich überlegte, ob ich ein Buch schreiben sollte, aber es wurde mir klar, daß ich dazu nicht genug Zeit hatte. Daher ergriff ich die andere Möglichkeit, Wissen rasch an Millionen von Menschen weiterzugeben: ich richtete eine Web-site, eine Homepage im Internet ein.

Die Registrierung war der leichtere Teil - die Herausforderung bestand jedoch darin, diese Homepage mit der geeigneten Information zu füllen. Sammler und Menschen, die Sammler werden wollten, sollten Zugang zu Informationen bekommen, die ihnen eine richtige Entscheidung beim Kauf eines Globus des 20. Jahrhunderts erlauben würden. Insbesondere wollte ich Information über die Datierung und die Globenhersteller zur Verfügung stellen. Ich war auch bestrebt, meine Homepage zu einer verläßlichen Quelle zu machen. Viel von dem, was im World Wide Web veröffentlicht wird, ist ohne Beleg. Daher sollten meine Artikel im Web auf veröffentlichen Quellen beruhen, auf Globen in meiner Sammlung oder Globen, die ich selbst gesehen hatte. Zum Glück hatte ich ausreichend verläßliches Material um Artikel schreiben zu können, die ich für nützlich hielt. Meine Informationen beruhen nicht auf Spekulation, sondern zumeist auf direkten Quellen, verläßlichen Zeitschriftenartikeln, Patenten, sowie auf meinen persönlichen Beobachtungen tatsächlich vorhandener Globen.

Die Autorin in der Schaltstelle von http://www.20thcenturyglobes.com Auf diese Weise veröffentlichte ich Globes of the 20th Century (www.20thcenturyglobes.com). Ich hatte auf ein positives Echo von Sammlern gehofft, ahnte jedoch nicht, was alles geschehen würde. Erfreulicherweise fand meine Web-site Zustimmung und ich bekam positive Rückmeldungen. Es sei für Sammler hilfreich herauszufinden, was sie besitzen. Das ist wunderbar, denn genau das war meine Absicht gewesen.

Und meine Sammlung? Nun, sie besteht aus etwa 20 Globen und es sieht nicht aus, als würde sie in Zukunft sehr wachsen, es sei denn ich kaufe mir ein größeres Haus, was meinem Mann etwas übertrieben vorkommt. Deshalb befindet sich auch nicht jeder auf meiner Web-site aufgeführte Globus in meiner Sammlung. Viele der Globen im Web gehören anderen Sammlern, die mir großzügig erlaubten, Fotos ihrer Globen zu publizieren, um diese der Welt so zugänglich zu machen. Einige der Sammler, mit denen ich korrespondiere, besitzen mehr als 100 Globen des 20. Jahrhunderts. Aber es ist unerheblich, wie viele Globen jemand besitzt, wenn er nur Freude an ihnen hat.

Es sieht also aus, als nähme das Sammeln von Globen des 20. Jahrhunderts einen Aufschwung. Warum auch nicht? Alle Globen sind Ausdruck des historischen und sozio-kulturellen Milieus in dem sie entstanden. Globen des 20. Jahrhunderts erzählen uns etwas über "unser" Jahrhundert, das Jahrhundert, in dem wir Sammler geboren wurden. Sie erzählen uns etwas über Heiße Kriege, Kalte Kriege, Kolonialismus, Unabhängigkeit und Freiheit. Sie erinnern uns an unsere Jugend, das Haus unserer Großeltern, oder unsere Schule. In den späten fünfziger Jahren zeigten sie uns Moskau und erinnerten uns daran, wie klein die Welt in Wirklichkeit war. Sie sind nicht schrecklich alt, aber schrecklich interessant. Und überdies: sie gefallen uns einfach.


 

Globenrestaurierung an der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (Deutschland)

von Patricia Engel

Die Restaurierung von Globen erfordert einerseits materialübergreifendes restauratorisches Denken und Flexibilität in seiner Anwendung, andererseits gewisse inhaltliche Kenntnisse. Meist wird die Verantwortung für die Erhaltung der Erd- und Himmelsgloben in die Hände des Papierrestaurators gelegt.
Diesem ist die Materialvielfalt nichts Fremdes, so findet er auch am Buch Holz, Papier und Metall kombiniert.
Trotzdem gibt es in der Globenrestaurierung Besonderheiten. Die ersten sind Form und Verwendung. Aber auch Unikate wie Manuskriptgloben oder solche bei denen Papier oder aber Aquarellmalerei direkt auf Metallkugeln liegt, sind eine besondere Herausforderung, da sie seltene Schadensbilder hervorrufen können. Dazu kommen immer mehr die Kunststoffkugeln. Neue Fragestellungen erfordern manchmal sogar die Entwicklung neuer Restaurierungsverfahren oder zumindest die Adaption oder Kombination bewährter Verfahren aus anderen Fachgebieten. Um dies leisten zu können bedarf es einer gewissen Erfahrung.

Neben dem Material ist dem Restaurator stets der "Inhalt" der Originale ein Anliegen.
Er darf nicht blind das Material erhalten, seinen Inhalt aber nicht verstehen. Daraus ergibt sich, daß der Restaurator um die Funktion des Globus im Rahmen der Astronomie und Geographie Bescheid wissen muß.

Die praktische Restaurierung orientiert sich dann an den restaurierungsethischen Grundregeln, die in diversen Cartas für Restaurierung europaweit festgeschrieben sind. Dennoch ist Restaurierung bis zu einem gewissen Grad auch Interpretation. Dies muß dem Restaurator bewußt sein. Selbstverständlich ist diese Interpretation keineswegs willkürlich. Daher muß der Restaurator in Umsetzung seiner Kenntnis der Restaurierung im Allgemeinen und seines Wissens über Globen im Speziellen die richtige Interpretation finden, die richtigen Mittel wählen, um die angestrebte Interpretation zu erzielen.

In Hildesheim wird sich bemüht, den Studierenden so viel wie möglich davon in ihr Berufsleben mitzugeben.
Seit dem Wintersemester 1986/87 besteht an dieser Fachhochschule die Möglichkeit, Restaurierung zu studieren. Seit März 2000 wird auch die Studienrichtung "Restaurierung von Buch und Papier" angeboten. Neben der Fachhochschule Köln und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart ist dies somit die dritte derartige Möglichkeit in Deutschland. (Darüber hinaus kann im deutschsprachigen Raum Restaurierung auf diesem Fachgebiet nur in Wien und Bern studiert werden.)
Die Restaurierung von alten Globen bildet in Hildesheim einen besonderen Aspekt der Ausbildung. Um den Studenten ein möglichst praxisnahes Arbeiten zu ermöglichen, werden im Rahmen der Ausbildung unter Anleitung der Fachprofessorin Globen aus Museen, öffentlichen Sammlungen, aber auch aus Privatbesitz restauriert.

Mag. Patricia Engel war früher unter anderem in der Kartensammlung und im Globenmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek als Restauratorin tätig. Dort hatte sie Gelegenheit, Erfahrung mit Globen und deren Restaurierung zu sammeln. Durch den guten Kontakt zu Historikern und Geographen der Sammlung wurden ihr Globen und Karten auf eine Weise nahe gebracht, daß sie schließlich zu dieser, vielleicht auf den ersten Blick etwas trocken erscheinenden Materie, eine regelrechte Liebe entwickeln konnte. Nach ihrer Übersiedelung nach Berlin, setzte sie ihre Erfahrung für Globen der Kartenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz sowie diverse kleinere Museen ein.
All dies bildet einen fundierten Hintergrund für die Globenrestaurierung an der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (Deutschland).


Kontakt:
Mag. Art. Patricia Engel
Akademischer Restaurator
Verw. Prof.
Leiterin der Studienrichtung Buch und Papier
Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
Bismarckplatz 10-11
D-31135 Hildesheim
Tel.: +49-5121-881392
FAX: +49-5121-881 386
e-mail Patricia.Engel@FH-Hildesheim.de


 

Rund um den Globus

Waldseemüllers Globenstreifen von 1507Von Martin Waldseemüllers 12 cm Erdglobus von 1507 waren bisher zwei Exemplare der Holzschnitt-Globenstreifen bekannt. Eines befindet sich in der James-Ford-Bell-Collection in der Bibliothek der University of Minnesota, Minneapolis (USA) und eines in der Kartenabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek in München (Deutschland). Ein drittes Exemplar wurde, wie wir erst jetzt erfahren haben, 1992 von Frau Dr. Vera Sack und Frau Dr. Ute Obhof in der Historischen Bibliothek der Stadtbücherei Offenburg/Baden (Deutschland) aufgefunden. Es stammt aus der ehemaligen Bibliothek des Grimmelshausen-Gymnasiums in Offenburg, die auch Bestände der Klosterbibliotheken der Offenburger Franziskaner und Dominikaner beinhaltet. Die Globensegmente waren in einen alten Band mit dem Titel: "Aristotelis Ethica Nicomachea", gedruckt bei Johann Faber in Freiburg, 1541, eingebunden und wurden im Rahmen konservatorisch-restauratorischer Arbeiten aus dem alten Einband herausgelöst. Sie werden nun separat aufbewahrt.
mitgeteilt von Werner Kummer, vgl. auch:

Durch die freundliche Vermittlung unseres Vorstandsmitgliedes Frau Prof. Dr. Ingrid Kretschmer wurden die unten aufgelisteten sieben wertvollen, alten Globen des Instituts für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien dem Globenmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek als Dauerleihgaben überlassen. Es handelt sich dabei teilweise sogar um sehr seltene Exemplare, wie z.B. die beiden meteorologischen Globen von Carl Kassner von 1907, die uns bisher nur an zwei weiteren Standorten (zwei Exemplare in München und ein Exemplar in Göttingen) bekannt sind. Das Globenmuseum verfügt damit nun über insgesamt 328 Globen und globenverwandte Instrumente (wozu noch eine Reihe von Globenstreifen und die in der Kartensammlung aufbewahrte globenkundliche Literatur zu rechnen sind).

  1. Daniel Friedrich Sotzmann: Erdglobus, Ø 48,5 cm, Nürnberg 1808
  2. Joseph Jüttner: Erdglobus, Ø 63 cm, Wien 1839
  3. Franz Xaver Schönninger: Erdglobus, Ø 32 cm, Wien 1868
  4. Carl Kassner: Meteorologischer Globus (Januar), Ø 32 cm, Berlin 1907
  5. Carl Kassner: Meteorologischer Globus (Juli), Ø 32 cm, Berlin 1907
  6. Ludwig Julius Heymann: Erdglobus, Ø 37 cm, Berlin ca. 1907/08
  7. Martin Behaim: Erdglobus (Faksimile), Ø 52 cm, Herstellungsort und -jahr unbekannt

red

 
Diese sieben wertvollen alten Globen — darunter die rechts abgebildeten, seltenen meteorologischen Globen von Carl Kassner, Berlin 1907 — wurden dem Globenmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek als Dauerleihgaben vom Institut für Geograpie und Regionalforschung der Universität Wien übergeben.

1996 wurde bei Umbaumaßnahmen in der Universitätsbibliothek Heidelberg (Deutschland) ein seit den siebziger Jahren in einer Ecke hinter Regalen von Papier und Staub begrabener Erdglobus wieder entdeckt. Dieser war Teil eines 1751 in Paris von Didier Robert de Vaugondy im Auftrag des pfälzischen Kurfürsten Karl Theodor für die Hofbibliothek des Mannheimer Schlosses angefertigten, repräsentativen Globenpaares. Im zweiten Weltkrieg wurden beide Globen ausgelagert und galten danach als verschollen. Den stark beschädigten Erdglobus, der sich durch ein prunkvolles Rokoko-Gestell auszeichnet, fand man 1968 auf einem Dachboden der Bibliothek wieder. (Der dazugehörige Himmelsglobus wird jedoch immer noch vermißt.) Nach erfolglosen Restaurierungsbemühungen wurde der wieder gefundene Globus weggeräumt und vergessen. 1998 bis 2000 restauriert, kann er nun wieder in der Universitätsbibliothek von der Öffentlichkeit bewundert werden.

red

Aus Anlaß des hundertjährigen Bestehens der bedeutenden kartographisch-kunsthistorischen Verlagsanstalt Instituto Geografico De Agostini (Novara - Milano) veranstaltet die Commune di Milano - Musei e Mostre gemeinsam mit De Agostini eine Ausstellung unter dem Titel: Sogni e segni della Terra, die vom 26. September 2001 bis 6. Januar 2002 im Palazzo Reale, Piazza Duomo, Milano geöffnet sein wird. Die Geschichte der Erde wird anhand alter Karten, Atlanten, Ansichten und Globen gezeigt. Leihgeber sind die großen europäischen und amerikanischen Museen und Forschungseinrichtungen sowie private Sammler.

mitgeteilt von Rudolf Schmidt

Das Israel Museum in Jerusalem präsentiert vom 20. März bis zum 6. Oktober 2001 die Ausstellung Written in the Stars - Art and Symbolism of the Zodiac. Mit einer Vielzahl von Objekten wird die Rolle der Tierkreiszeichen in der darstellenden Kunst, in der Literatur, der Religion, aber auch im Zusammenhang mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs geschildert. Himmelsgloben aus dem 17. und 18. Jahrhundert (Leihgaben aus Wien) vervollständigen die abwechslungsreiche Gestaltung, die sich auch durch eine sehr gute Beschriftung in Englisch auszeichnet. Ein ebenfalls in englischer Sprache publizierter Katalog ergänzt die bedeutende Schriftenreihe des Museums.

Eine weitere Ausstellung unter dem Titel: Maps of the Holy Land wird im Israel Museum vom 21. Oktober 2001 bis zum 22. Januar 2002 stattfinden. Dort werden ebenfalls Globen-Leihgaben aus Wien präsentiert werden.

mitgeteilt von Rudolf Schmidt

60.000 Besucher sahen die von Februar 2000 bis März 2001 im Stewart-Museum in Montreal (Kanada) ausgerichtete Ausstellung Yes! The World is Round: A closer look at early globes, maps and scientific instruments. Die aus 47 Globen und Armillarsphären bestehende Sammlung des Museums wurde aus den Magazinen hervorgeholt und mit wissenschaftlichen Instrumenten, Landkarten, seltenen Büchern, Atlas-Titelblättern und anderen Graphiken zu einer beeindruckenden Präsentation rund um das Thema "Globus" vereint. Dazu erschien ein qualitätsvoll und großzügig bebildertes Buch unter dem Titel Sphaerae Mundi: Early Globes at the Stewart Museum. (siehe: neu erschienene Literatur)

Im Zusammenhang mit dieser Ausstellung fand vom 19. bis zum 22. Oktober 2000 auf der Ile Sainte-Hélène in Montreal das Stewart Museum Globe Symposium, veranstaltet vom Stewart-Museum und ausgezeichnet organisiert von Edward Dahl, Jean-François Gauvin, Céline Gignac, Nadia Hammadi und Eileen Meillon statt. Acht Redner sprachen über ganz unterschiedliche Aspekte der Beschäftigung mit dem Globus. Die Vorträge werden im Herbst 2001 in der wissenschaftlichen Zeitschrift der Coronelli-Gesellschaft "Der Globusfreund" veröffentlicht.

Das gelungene Ensemble von Ausstellung, Publikation und Symposium wurde vor kurzem mit dem "Canadian Museum Association's Prize for Excellence in Research" für das Jahr 2000 gewürdigt.

mitgeteilt von Eileen Meillon und Jean-François Gauvin

 

Globenausstellung in Luxemburg/Kirchberg 2000Vom 11. Mai bis zum 30. September 2000 wurde in einem Gebäude der Banque de Luxembourg in Luxemburg/Kirchberg eine bemerkenswerte Ausstellung alter Globen unter dem Titel: Il était une fois la terre et l'espace. Les globes à travers quatre siècles d'historie präsentiert. Gezeigt wurden 192 Exponate aus den Privatsammlungen von Rudolf Schmidt und Heide Wohlschläger (Wien, Österreich). Dazu erschien ein zweigeteilter Katalog in Französisch und Deutsch. (siehe: neu erschienene Literatur)

mitgeteilt von Oswald Dreyer-Eimbcke

 

 

 

 

 

 

 


 

Neu erschienene Literatur

Sphaerae Mundi. Early Globes at the Stewart Museum, ed. by Edward H. Dahl and Jean-François Gauvin, with the collaboration of Eileen Meillon, Robert Derome and Peter van der Krogt. - [Sillery (Québec)]: Editions du Septentrion; [Montreal]: McGill-Queen's University Press, 2000.

Andreas Riedl: Virtuelle Globen in der Geovisualisierung. Untersuchungen zum Einsatz von Multimediatechniken in der Geokommunikation. (= Wiener Schriften zur Geographie und Kartographie 13, ed. by Ingrid Kretschmer, Karel Kriz, Wien 2000)

Il était une fois la terre et l'espace. Les globes à travers quatre siècles d'historie. Es waren einmal Erde und Raum. Globen aus vier Jahrhunderten. By Rudolf Schmidt. - Luxembourg: Banque de Luxembourg, 2000 [zu beziehen über: Banque de Luxembourg; M. Paul Wilwertz; 103, Grand Rue; L-1661 Luxembourg]

Elly Dekker: Globes at Greenwich. A catalogue of the Globes and Armillary Spheres in the National Maritime Museum. Ed. by Kristen Lippincott, Pieter van der Merwe, Maria Blyzinsky. - Oxford: Oxford University Press and National Maritime Museum, 1999.


 

In Memoriam

Heinz Brosch, Facharzt für Gynäkologie in Leoben (Österreich), ist in hohem Alter im Sommer letzten Jahres gestorben. Er war seit 1954 Mitglied unserer Gesellschaft. Seine Sammlung alter Globen wurde schon 1957 in der Liste alter Globen in Österreich erwähnt und 1977 in einer Ausstellung in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien der Öffentlichkeit präsentiert.

Heide Wohlschläger

Gabrielle Duprat (1898 - 1999)
Am 26. Dezember 1999 verstarb in Angers (Frankreich) die im In- und Ausland bekannte Bibliothekarin Mme. Gabrielle Duprat. Nach dem Studium der Geschichte erwarb sie 1923 an der École nationale de chartes ein Diplom in Paleographie und wurde Bibliothekarin an der Französischen Nationalbibliothek. Später leitete sie die Bibliothek des Muséum d'histoire naturelle. Gemeinsam mit Edmond Pognon von der Kartenabteilung der Französischen Nationalbibliothek, führte Mme. Duprat eine Untersuchung über die in französischen öffentlichen Museen und Bibliotheken aufbewahrten alten Globen durch, deren Ergebnisse 1970 veröffentlicht wurden. (vgl. auch: Globusfreund 21-23/1973) Ein spezielles Interesse verband sie mit den riesigen Coronelli-Globen von Marly und so war es ihr eine besondere Freude, daß diese restauriert und sogar 1980 in Beaubourg der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Die Internationale Coronelli-Gesellschaft betrauert den Verlust ihres geschätzten Mitgliedes und einer anerkannten Globenforscherin.

Monique Pelletier

Arthur Dürst (6. 10. 1926-28. 12. 2000)
Nach einem arbeitsreichen, zu einem großen Teil der Kartengeschichte gewidmeten Leben, verstarb Arthur Dürst nach längerer Krankheit in den letzten Tagen des Jahres 2000 in Zürich. Sein Leben und Wirken, das zahlreiche Ehrungen erfuhr, kann hier nur in Stichworten gewürdigt werden:

Nach der Matura an der Bündnerischen Kantonsschule in Chur begann Arthur Dürst 1947 an der Universität Zürich bei Professor Hans Boesch Geographie zu studieren und schloß dieses Studium 1958 mit dem Diplom ab. Von 1956 bis 1960 war er am Kartographischen Institut der EHT bei Professor Eduard Imhof Assistent. 1961 bis zu seiner Pensionierung 1991 wirkte Arthur Dürst als Kantonschulprofessor für Geographie am Gymnasium der Kantonsschule Hohe Promenade in Zürich. Darüber hinaus hielt er an der Universität Zürich Vorlesungen mit dem Schwerpunkt "Geschichte der Geographie und Kartographie". Als Teilnehmer an und als Vortragender auf zahlreichen Fachkonferenzen sowie als korrespondierendes Redaktionsmitglied von Imago Mundi pflegte er eine rege Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus aller Welt. Neben seiner umfangreichen Publikationstätigkeit wirkte er als Herausgeber umfassend dokumentierter Kartenfaksimiles von hervorragender Qualität. Arthur Dürst war Gründungsmitglied der Fachzeitschrift Cartographica Helvetica und gründete im Rahmen der Schweizerischen Gesellschaft für Kartographie die Arbeitsgruppe für Kartengeschichte. Unser Mitglied, der hilfsbereite und großzügige Arthur Dürst, der mit seiner Arbeit oft an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit ging, und dem die Fachrichtung "Geschichte der Kartographie" viel zu verdanken hat, wird uns fehlen.

(Eine umfassende Bibliographie des Verstorbenen ist im Internet auf der Web-Seite der Fachzeitschrift Cartographica Helvetica zu finden.)

Hans-Uli Feldmann und Hans-Peter Höhener


 

Globes at Auctions — Auktionsergebnisse

Heide Wohlschläger

From catalogues of Christie's and Sotheby's we draw the following results (left estimates and right hammerprice with buyer premium, in £ - US Dollar denoted by S).

CHRISTIE'S South Kensington - 7 June 2000

5 - A 2½-inch diameter miniature terrestrial globe, signed 'J. F. L. Paris', c. 1920 and a 5 1/8-inch diameter miniature terrestrial globe signed 'J. L. & Cie Paris J. C. B. Grav.'
200-300 — 411.25

8 - A 2¾-inch diameter terrestrial pocket globe, signed 'A New GLOBE of the EARTH by N. Lane 1776 Prockter fc' in a spherical fishskin-covered case, the interior laid with concave celestial gores.
2,000 - 3,000 — 3,290

13 - A 4½-inch diameter German terrestrial table globe, signed 'DIE ERDKUGEL von 4 Pariser Zoll. Berlin bei Sim: Schropp et Comp. 1827' with brass meridian ring in an unstained mahogany stand with octagonal horizon.
3,000 - 5,000 — 4,935

20 - A 3-inch diameter terrestrial 'thread-globe' made of two wooden hemispheres with chromolithographed paper gores, with trade label 'CLARK & CO'S TRADE MARK ANCHOR FAST BLACK', ca. 1885
— 211.50

23 - An unusual 2¾-inch diameter terrestrial globe, a partially-obscured cartouche in the mid-Atlantic reading 'NK'. The sphere opening into two halves at the equator, the interior with two chromolithographic prints, one of two children and a donkey, the other of a child with a sword and a dog with a rifle, each signed '[…] ATLAS PARIS'. The globe on a simple turned ebonised column and circular plinth base.
200-300 — 258.50

24 -A pair of 2-inch diameter masonic globes, the terrestrial by 'GEORGE PHILIP & SON LTD 32 FLEET STREET LONDON E. C. 4', c. 1930, the celestial 'SMITH'S CELESTIAL GLOBE George Philip & Son Ltd. 32 Fleet Street, E.C.'. Each globe on a tall tapering turned column with square plinth base.
300-400 — 329

25 - A 12-inch diameter lunar globe by John RUSSELL, R.A., London, 1797. Two inscriptions: 'A GLOBE representing the VISIBLE SURFACE of the MOON, constructed from TRIANGLES measured with a MICROMETER and accurately drawn and engraved from a long series of TELESCOPIC OBSERVATIONS by J. Russell, R.A.' and 'BY HIS MAJESTY'S LETTERS PATENT, This Globe being part of the APPARATUS named the SELENOGRAPHIA, designed to exhibit the Lunar Libration &c. is Published by the Author, Newman Street, London June 14th, 1797.' The moonball is mounted on a short turned pillar and circular plinth base with three bun feet.
8,000 - 12,000 — 19,975

30 - A 19th Century orrery, unsigned, but in style of Charles Dien, the 1 ¼-inch diameter brass sunball at the centre, with seven ivorine planetballs on separate arms revolving around it, the earthball with geared mechanism to rotate the ivorine moonball, with brass meridian and horizon ring, raised on a turned ebonised column and plinth base
2,500 - 3,500 — 2,820

38 - ANONYMOUS, 'Einleitung zur Erkenntis und Gebrauch der Erd- und Himmels=Kugeln, ... Nürnberg bei George Peter Monath, 1769', 4º, marbled covers, seven hand-coloured engraved fold-out plates
1,200 - 1,500 — 1,410

42 - A 13-inch diameter terrestrial table globe, signed 'COLUMBUS-ERDGLOBUS WIRTSCHAFTSPOLITISCHE AUSGABE BEARBEITER Dr. JOHS RIEDEL POLITISCHES KARTENBILD Dr. R. NEUSE u. C. LUTHER COLUMBUS-VERLAG G.M.B.H. BERLIN-LICHTERFELDE', c. 1930. The globe with aluminium meridian half-circle on a square-section oak column and stepped plinth base with inset compass
300 - 400 — 235

43 - A 13-inch diameter terrestrial table globe, signed 'COLUMBUS ERDGLOBUS WIRTSCHAFTSPOLITISCHE AUSGABE BEARB. DIPL.-HDL. W. BOCKISCH POLITISCHES KARTENBILD Dr. R. NEUSE u. C. LUTHER 1. 10. 1941 COLUMBUS-VERLAG PAUL OESTERGAARD K.-G. BERLIN-LICHTERFELDE'. The Antarctic with various notes relating to exploratory expeditions with dates, including 'Neu-Schwaben Ld Beansprucht vom Deutschen Reich Ritschers Exp. 1938/39'. The globe with brass meridian half-circle raised atop the bronze figure of an eagle with outstretched wings
800-1,200 — 1175

45 - An 8-inch diameter terrestrial table globe, signed "GEOGRAPHIA" 8 INCH TERRESTRIAL GLOBE "GEOGRAPHIA" LTD 55 FLEET STR. LONDON; E.C. 4, c. 1924. The globe with unengraved brass meridian half-circle raised on a baluster turned ebonised column and circular plinth base
200-400 — 376

47 - A 9 ¾-inch diameter terrestrial table globe, signed 'ERD GLOBUS 25 cm. Nach den neuesten u. besten Quellen entworfen BERLIN LUDW. JUL. HEYMANN. Geographisch: Artistische Anstalt', with brass meridian half-circle, turned fruitwood finial and turning handle, on a baluster turned fruitwood column and circular plinth base with inset compass
400 - 600 — 587.50

50 - A 13 ¾-inch diameter terrestrial table globe, signed 'GLOBE TERRESTRE dessiné par H. KIEPERT. BERLIN, D. REIMER Libraire - éditeur. 1870 Gravé p. J. Sulzer. Imprimé p. F. Barth', with brass meridian half-circle on a highly decorative cast bronze stand
800 - 1,200 — 1057.50

52 - A 9-inch diameter terrestrial table globe, signed ‚DIE ERDE zum Gebrauch in Schulen Verlag der J. G. Klinger'schen Kunsthandlung in NÜRNBERG. Construirt und in Stahl gestochen von J. A. BÜHLER', c. 1845, with plain iron meridian half-circle on a turned fruitwood column and circular plinth base
400 - 600 — 528.75

54 - A 12-inch diameter celestial table globe, signed 'LORING'S CELESTIAL GLOBE Containing all the known Stars, Nebulae &c Compiled from the Works of WOLLASTON, FLAMSTEED, DE LA CAILLE, HEVELIUS; MAYER, BRADLEY, HERSCHEL, MASKELYNE The Transaction of the ASTRONOMICAL SOCIETY of LONDON &c. &c. From Smith's New English Globe Boston, Josiah Loring, 136 Washington St. 1833 Annin & Smith Sc'. Brass meridian circle, mahogany horizon on four baluster turned mahogany legs united by cross-stretchers
4,000 - 6,000 — 4,700

55 - A 12-inch diameter celestial globe, signed 'GLOBUS COELESTIS in quo omnes Asterismi accurate delineati per Matthaeum Albertum Lotter Aug. Vind.' With later stamped brass meridian circle and hour ring with pointer, oak horizon ring with hand-coloured engraved paper, raised on a four-legged oak stand
7,000 - 9,000 — 7,637.50

56 - A 8¾ inch diameter celestial globe: 'GLOBE CELESTE Astronomique Poetique et universel Pout la Grande Année de 2592 ans Par le C.en Dupuis' and 'LOYSEL Rue du Platre Jacque N.o 9 au 1er Ingenieur. Pour les Globes et spheres Vend aussi toutes Cartes de Géographie découpe les Cartes pour apprendre faculement la Géographe aux enfant à Paris'. With cardboard meridian circle and hour ring with metal pointer, on four curved cardboard quadrants supports raised on a simple ebonised and baluster turned fruitwood column and plinth base
10,000 - 12,000 — ----

57 - A 12-inch diameter terrestrial tabel globe: 'RAND MC.NALLY TWELVE INCH TERRESTRIAL GLOBE SCALE 1 : 42,000.000 Copyright by Rand Mc.Nally & Company, Chicago. Made in U.S.A.', c. 1930. Brass hour rings at either Pole, brass meridian ring, chamfered mahogany horizon papered, on four carved quadrant supports to channelled column and stepped circular plinth base
2,800 - 3,000 — 3,290

61 - A 12-inch diameter terrestrial table globe: PHILIPS' 12 INCH TERRESTRIAL GLOBE LONDON GEOGRAPHICAL INSTITUTE COPYRIGHT GEORGE PHILIP & SON, LTD. 32 FLEET STREET Printed in Geat Britain, ca. 1930. With brass meridian circle, ebonised fruitwood horizon on four baluster turned legs united by turned cross stretchers
800 - 1,200 — 1,057.50

62 - A 9¼-inch diameter terrestrial table globe: 'ERDGLOBUS nach den besten Ortsbestimmungen und Karten entworfen von RIEDL v. LEUENSTERN neu bearbeitet mit besonderer Rücksicht auf PHYSIKALISCHE GEOGRAPHIE von F. SCHÖNNINGER junior 1864 WIEN Verlag bei Josef SCHÖNNINGER V. Margarethen Griesgasse No. 39. gest. von C. Stein u. v. B. Biller'. Brass meridian ring and (reproduction) hand-coloured paper horizon ring on an ornate ebonised wooden [?plaster] tripod stand, the feet in the form of grotesque mask with open mouth, united by a concave triform base
3,500 - 4,500 — 4,112.50

64 - A 20-inch diameter terrestrial library globe: 'COLUMBUS DUO ERDGLOBUS Politisch u. physikalisch Wissenschaftlich bearbeitet v. Dr. Karlhein Wagner COLUMBUS VERLAG PAUL OESTERGAARD BERLIN UND STUTTGART', 1959. With steel meridian ring held in a u-shaped fruitwood stand on a circular plinth base
1,500 - 2,500 — 1,762.50

65 - A 19 11/16-inch (50 cm) diameter terrestrial library globe: 'J. LEBÈGUE & Cie ÉDITEURS 30 Rue de Lille 30. PARIS PROPRIÉTÉ POUR TOUS LES DROITS DE TRADUCTIONS RÉSERVÉS Gravé par A. SOLDAN Bould Raspail, 218 (ex-Denfert) PARIS' and 'GLOBE TERRESTRE par E. DUBAIL Gravé par A. Soldan Imp. Monrocq.', c. 1905. Brass meridian circle, papered mahogany horizon raised on four curved mahogany qudrants supports to baluster turned central pillar with three cabriole legs terminating in castors
1,500 - 1,800 — 2,350

CHRISTIE'S South Kensington 29 November 2000

1 - A mid 18th-century silver 'Mother and Child' terrestrial/ celestial globe pair, unsigned, terrestrial globe 2¼-inch diameter, celestial 2-inch
3,000 - 4,000 — 23,500

2 - Anonymous 1¼-inch diameter miniature terrestrial globe, unsigned, English inscriptions, with steel axis pins in a turned fruitwood case with domed lid
2,000 - 3,000 — 2,350

5 -A 3-inch diameter miniature terrestrial globe: 'LA TERRA all' uso NELLE SCUOLE Edizione di C. Abel-KLINGER Magazzino del Arti à NORIMBERCA', [after 1851], with brass axis pins in a square pine box, the square shelf support for globe with decorative applied paper incorporating the horizon ring. The lid of the box applied with a hand-coloured engraved picture of three children in a study with a globe
3,000 - 4,000 — ----

7 - A 2¾-inch diameter terrestrial pocket globe: 'A New GLOBE of the EARTH by L. Cushee', c. 1760 in the original fishskin-covered spherical wooden case, the interior laid with concave celestial gores
3,000 - 4,000 — 5,287

9 - A 5-inch diameter terrestrial globe: 'C. W. HOLBROOK'S FIVE INCH GLOBE', c. 1870, mounted on a baluster turned mahogany pillar and plinth base
800 - 1,200 — 940

10 - A 2 ½-inch diameter pocket globe by Johann Baptist HOMANN, after 1716, the terrestrial globe signed: 'Opera Ioh. Bapt. HAMANNI Sac. Cas. Ma. Geographi Noriberg' and 'GLOBUS TERRESTRIS juxta observationes Parisienses Regiae Academiae Scientiarum constructus', the ball [without armillary sphere inside?] in the original spherical leather case with gilt-tooled decoration, the interior laid with concave celestial gores, signed: 'GLOBUS COELESTIS juxta Observationes Parisienses exhibitus' and 'Opera IO. B. HOMANNI S.C.M. Geographi Noriberg'
6,000 - 8,000 — 22.325

11 - A 6-inch diameter terrestrial table globe: 'JOSLIN'S Six Inch Terrestrial Globe Containing the latest Discoveries. BOSTON. Gilman Joslin. 1870 Drawn and Engraved by W. B. Annin', brass meridian circle, horizon ring, stand with three baluster turned legs united by cross stretchers to the meridian support
2,000 - 3,000 — 4,700

12 - A mid-19th-century 2½-inch diameter miniature terrestrial globe, signed 'MPS', German globe with English inscriptions, some paper and plaster lost, fitting loosely onto a simple baluster turned fruitwood column and plinth base
200 - 400 — 117

13 - A 3-inch pocket globe 'NEWTON'S New ≈ Improved Terrestrial Pocket Globe No 66 Chancery Lane, London', 1817, in the original spherical fishskin-covered case, the interior laid with concave celestial gores, separating around the equinoctial colure: 'NEWTON'S Improved Pocket CELESTIAL GLOBE'
2,000 - 3,000 — 3525

14 - A 3-inch diameter convex celestial globe: 'NEWTON'S Improved Pocket Celestial Globe', ca. 1830 in a turned fruitwood case with domed lid
1,800 - 2,000 — 2,115

15 - A 1 ½-inch diameter miniature terrestrial globe: 'NEWTON & BERRY'S New Terrestrial Globe 183[1] on a silvered brass stand, with unengraved meridian half circle, baluster turned column, and circular plinth base
1,500 - 1,800 — 1762

16 - A 3-inch diameter miniature terrestrial globe 'NEWTON'S New and Improved TERRESTRIAL GLOBE Published by Newton & Son 66 Chancery Lane & 3, Fleet St, Temple Bar', c. 1835, in a turned mahogany case with domed lid
1,800 - 2,00 — 3,055

17 - A pair of 3-inch diameter miniature table globes, the terrestrial 'NEWTON'S New & Improved TERRESTRIAL GLOBE Published by Newt, Son & Berry 66 Chancery Lane London', the celestial 'NEWTON'S Improved Pocket Celestial GLOBE', c. 1835, both spheres in later mountings, with unengraved brass meridian, mahogany horizon with colour copied paper ring, on four baluster turned legs united by turned cross stretcher
2,500 - 3,500 — 5,640

20 - A pair of 6-inch diameter miniature table globes, the terrestrial 'SMITH'S TERRESTRIAL GLOBE showing the latest discoveries to the present time LONDON C. SMITH & SON, 172 Strand', the celestial 'SMITH'S CELESTIAL GLOBE LONDON SMITH & SON, 63 CHARING CROSS', both spheres with simple unengraved brass meridian half circles, raised on a baluster turned mahogany column and wide circular plinth base
3,000 - 5,000 — 3,525

21 - A pair of 3-inch diameter miniature globes, the terrestrial 'OUTLINE OF THE EARTH SMITH & SON, LONDON', the celestial 'SMITH'S CELESTIAL GLOBE George Philip & Son Ltd. 32 Fleet Street EC', both spheres in (later) mahogany turned case with domed lid
3,000 - 4,000 — 5,287

27 - The 'Simple Sohlberg', Sweden, c. 1880. A 10-inch diameter glass celestial sphere, unsigned, with the equatorial painted on the outside of the sphere, ungraduated ecliptic, some unlabelled stars, inside a glass rod with dark-blue coloured bulge to represent the earth at the middle, originally filled to half way with blue-coloured water, held within a stamped brass meridian circle, supported on a cast iron semi-circular support on a triform pillar and tripod stand, two of the feet with levelling screw adjustment, 23 5/8-inch high
1,500 - 1,800 — 3,290

30 -A possibly early 19th-century, English orrery, unsigned, the ivory earthball with brass frame to indicate areas of night, orbiting ivory moon ball on single castor mount running around an inclined brass orbit ring, on a geared brass mechanism with six wheels, at the centre a brass sunball with iron pointer, the axis with two short arms for ivory balls representing Mercury and Venus, a second brass pointer at the base of the mechanism arranged to read off the 9-inch diameter papered mahogany horizon plate (incomplete, night-shade, brass pointer, paper, feet and dome possible later)
2,000 - 3,000 — 3,055

31 - An early 18th-century silver armillary sphere, signed on the underside of the horizon 'J Chapotot AParis', the earthball within meridians and tropic and polar bands, the axis aligned to the ecliptic, all within a second set of meridians, tropic, polar and ecliptic bands aligned to the celestial equator, the ecliptic and equatorial finely engraved, mounted within a horizon, on four quadrant supports to a baluster turned pillar and plinth base
2,000 - 3,000 — 22,325

32 - A late 18th/early 19th-century tellurium, the 2¾-inch diameter terrestrial globe signed 'A PARIS Chez C. F. Delamarche rue de Foin S.t Jacq', mounted with geared mechanism above to operate the small wooden moon ball on wire arm, and geared mechanism beneath connected to the central gilt sun ball, a pointer arranged to read off the 7¼-inch diameter mahogany horizon plate with hand-coloured engraved paper, the centre with gilt sunburst motif, raised on an elegant baluster turned ebonised column with gilt foliate decoration, on a circular plinth base with similar decoration [decorations like Robert de Vaugondy or Fortin]
5,000 - 7,000 — 9,987

33 - A mid-19th-century French wooden planetarium in the style of the Delamarche atelier [after 1846], the gilt sun ball on a central brass axis, with painted moon ball on a pulley-operated arm, a red-rimmed card circle around the earth to represent LA LUNE, the axis with eleven curved brass arms for red-rimmed card planet and moon discs. Each printed on either side with the names, MERCURE, VÉNUS, MARS, VESTA, JUNON, CERES, PALLAS, JUPITER, SATURNE, URANUS AND LEVRRIER ou NEPTUNE, with the number of days of revolution around the sun, raised on an ebonised turned pedestal base
5,000 - 6,000 — 5,875

41 - A 8-inch diameter terrestrial table globe: 'THE STERLING GLOBE. No. 4 BROWNIE & NOLAN LTD. PUBLISHERS MADE IN FRANCE', c. 1910, on a short iron arm to baluster turned column and plinth base
400 - 500 — ----

42 - A pair of 12-inch diameter table globes, the terrestrial ' CARY'S NEW TERRESTRIAL GLOBE DELINEATED From the best authorities extant; Exhibiting the late Discoveries towards the NORTH POLE, and every improvement in Geography to the present Time. LONDON. Made & Sold by G. & J. CARY, 86, St. James's Street Jany 4 1829', the celestial 'CARY'S NEW CELESTIAL GLOBE, ON WHICH are correctly laid down upwards of 3500 Stars Selected from the most accurate observations and calculated for the Year 1800. With the extent of each Constellation precisely defined By Mr. GILPIN of the ROYAL SOCIETY. Made & Sold by J. & W. Cary. Strand London Jan. 1 1816'. Both spheres with brass meridian circle, the mahogany horizon with hand-coloured engraved paper, on four mahogany quadrant supports to turned central pillar with three cabriole legs terminating in pad feet, the original uncoloured engraved compass mounted beneath on cross stretchers.
9,000 - 12,000 — 18,800

45 - A 13¾-inch diameter terrestrial table globe, signed 'C. ADAMI'S ERDGLOBUS neu bearbeitet und gezeichnet von H. KIEPERT. BERLIN D. REIMER 1889 Stich v. J. Sulzer Druck v. L. Kraatz', with brass meridian ring and hour disc, the octagonal papered horizon ring raised on an elaborate and decorative carved gilt-wood stand with four quadrant supports, central tulip-shaped meridian support and three hipped legs terminating in lion's paw feet
2,000 - 3,000 — 2,585

48 - A 12½-inch diameter terrestrial globe, signed 'SPHÈRE TERRESRTE de 1 Mètre de Ciconférence dessiné et gravé par GIGON T. MOTHEREAU ÉDITEUR PARIS Imprimé par Monrocq, Paris', c. 1880, with brass finial, raised on a simple turned tapering ebonised volumn and plinth base
800 - 1,000 — 1,292

49 - A pair of 10-inch diameter table globes, the terrestrial 'NEWTON'S New and Improved TERRESTRIAL GLOBE DRAWN FROM THE Surveys of the most esteemed Navigators and Travellers NEWTON and SON Chancery Lane & 3 Fleet St. Temple Bar'; the celestial 'NEWTON'S NEW AND IMPROVE CELESTIAL GLOBE on which all the Stars taken from the best Authorities are recalculated and accurately laid down Manufactures by NEWTON & SON Chancery Lane & 3 Fleet St. Temple Bar London Published June 1850'. Both spheres with brass meridian half circles raised on an baluster turned mahogany column and circular plinth base
2,500 - 3,500 — 2,820

54 - A 12-inch diameter terrestrial library globe 'CARY'S NEW TERRESTRIAL GLOBE DELINEATED From the best Authorities extant Exhibiting the different Tracks of CAPTAIN COOK, and the New Discoveries made by him and other Circumnavigators. LONDON. Made & Sold by J. & W. CARY, Strand Jany. 1st 1800', with brass meridian ring, mahogany horizon on four quadrants supports to baluster turned pillar with three outswept legs terminating in castors
3,000 - 4,000 — 4,935

57 - A pair of 18-inch diameter library globes, the terrestrial '18 INCH TERRESTRIAL GLOBE by W. & A. K. JOHNSTON LIMITED Geographers, Engravers & Printers, EDINBURGH and LONDON COPYRIGHT 1907 By W. & A. K. JOHNSTON LTD.',
the celestial '18 INCH CELESTIAL GLOBE W. & A. K: JOHNSTON LIMITED EDINBURGH & LONDON', with brass meridian rings on a mahogany stand after the Victorian style, with three quadrant supports with scroll tops, to turned and tapered foliate-carved pillars, on three acanthus-headed hipped outswept legs with lion's paw feet and inset castors
25,000 - 35,000 — 29,375

SOTHEBY'S, London - 19 December 2000

441 - A 12-inch armillary sphere, signed on one of arctic polar ring 'Luigi Cervellati Forma', Bologna late eighteenth century. Cardboard sphere consisting of seven concentric rings including Zodiac, Tropic of Cancer, Tropic of Capricorn, Equator, Arctic and Antarctic polar and equinoctial ring, with outer horizontal meridian ring, central wooden sphere representing the sun and six smaller spheres on metal rings for revolving around the sun, with two polar calottes, supported on an octagonal stand with horizontal ring supported by four tapered walnut legs with turned walnut stretchers, height 49,5 cm
20,000 - 30,000 — ----

442 - A 2¾-inch pocket globe 'A New Globe of the Earth by N. lane 1776' contained within a black fishskin case with concave celestial map applied to the interior
2,000 - 3,000 — 3120

443 - A 29,5 cm ? [26,5 cm] terrestrial globe by Matthäus Greuter re-issued by Giovanni Battista de Rossi, Italien, ca. 1640. Signed on on of the cartouches‚ 'Si Stampa da Gio Batta de Rossi Milanese in Piazza Nauona Roma' and signed at the bottom of another cartouche 'Matthäus Greuter excudit Rome 1638'. The sphere with brass meridian ring, horizon ring supported on a mahogany stand with four baluster turned supports and shaped scroll carved cross stretchers
3,000 - 5,000 — 26,950

444 - A 18-inch pair of library globes, English, mid 19th century. The terrestrial with printed presentation with cartouche reading To Sir Joseph Banks, each globe mounted with brass meridian ring, on mahogany tripod stand with carved acanthus leaf decoration supported on brass castors, height 107 cm
12,000 - 18,000 — 24,075

445 - A 12 inch J. & W. Cary terrestrial globe 'CARY'S NEW TERRESTRIAL GLOBE DELINEATED From the best Authorities extant Exhibiting the different tracks of CAPTAIN COOK and the New Discoveries made by him and other Circumnavigators LONDON Made & Sold by J & W Cary Strand, Sept. 2 1816' with brass meridian ring, the horizon ring raised on four mahogany quadrant arc, the column and the tripod stand is missing
1,000 - 1,500 — 2,880

 

 

 

 

 

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